Tantalum – Interaktiver Film

Tantalum ist ein interaktiver Kinofilm, der bereits 2017 produziert und kürzlich auf dem Interfilm Kurzfilm Festival gezeigt wurde. Dort habe ich ihn gesehen, dieser ist jedoch auch Online in voller Funktion abrufbar.

Es gibt mittlerweile einige interaktive Funktionen für Film und Video, vor allem Online. Das besondere an Tantalum, dieser Film ist für das Kino gemacht. Im Kino funktioniert dies mittels einer speziellen Homepage und einem eigens für den Abruf bereit gestellten WLAN Zugang, eine App ist nicht erforderlich. Online kann mit der Tastatur oder ebenfalls mit dem Handy durch den Film navigiert werden. Das spezielle an der Kinoerfahrung ist das gemeinsame Abstimmen über die Abläufe im Film, d.h. das gesamte Publikum stimmt über den ein oder anderen Ablauf bei jeweils zwei Optionen ab. Fortgeführt wird der Film dann mit der mehrheitlich gewonnenen Variante.

Das schöne an Tantalum ist die ernsthafte Umsetzung. Die Story ist spannend, gespielt mit guten Schauspielern und nicht nur Spielerei zur Demonstration der interaktiven Funktionen. Der oder die Zuschauer schlüpfen in die Rolle des französischen Präsidenten, der die Olympischen Spiele nach Frankreich holen will. Jedoch stehen die Chancen schlecht und so gilt es eine politische Lösung zu finden um doch noch die Abstimmung um die Spiele zu gewinnen. Ein Politthriller: Tantalum.

Screenlife – Storytelling Format

Screenlife beschreibt ein neues Storytelling Format, bei welchem ganze Filme durch Screen Recording realisiert werden. Dies, so der bekannte Filmemacher Timur Bekmambetov, entspricht dem heutigen Lifestyle. Timur Bekmambetov hat in diesem Format bereits mehrere Kinofilme realisiert (Profile, Unfriended und Searching). Dabei ist der Filmemacher eher ein Schwergewicht im Filmgeschäft in dem er schon mit Budget von 100 Millionen, so für Ben Hur, umgegangen ist. Inspiriert, wie es im Artikel Timur Bekmambetov is done with hollywood and only wants to make movies on computer screens, wurde er durch den Kurzfilm Noah (sehenswert). Weitere Kurzfilme, die nicht unerwähnt bleiben sollen, sind ebenfalls in dem Artikel genannt.

Weshalb ist in dem Kontext des Screenlife Storytelling Formates also die Person von Timur Bekmambetov hervorzuheben. Sicher wegen seiner Bekanntheit, dem Können einen Langfilm zu realisieren, bei dem keine Langeweile aufkommt (Für Searching war ich am letzten Aufführungstag zu später Stunde ins Kino gegangen, dieser besteht tatsächlich nur aus Screen Recordings.) und an dieser Stelle hier im FMarket.de Blog aber vor allem wegen seines Engagements. Denn Timur Bekmambetov hat zu dem Screenlife Storytelling Format ein eigenes Manifest formuliert und stellt unter Screenlife.com eine ganze Community inklusive Software zur eigenen Erstellung von Videos bereit. Die Seite beinhaltet sämtliche Informationen zu diesem Storytelling Format, zahlreiche Erläuterungen zu der Idee, die bereits erwähnte Software zur Erstellung von Screenlife Videos und eine Community mit Uploads mit der Software erstellter Videos.

Fazit: Screenlife ist sicherlich nicht das Ende des Films, wie wir ihn kennen. Aber wie sehr sich dieses als Storytelling Format an der Realität bewegt zeigen einige der Videos in der Community, die teilweise viel Ähnlichkeit mit Let’s-Play-Videos zeigen und auch der virtuelle Arbeitsplatz mit Videochat ist allgegenwärtig und sehr anschaulich im Film Profile dargestellt. Spannend in dem Kontext Kinofilm ist sicher auch die künftige Entwicklung des digitalen Kinos, welches uns ebenfalls ganz real heute schon Live Übertragungen bringt oder Austragungsort von eSports Event mit Screening auf der Leinwand ist.

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Kurzfilm Portal zeigt ausgewählte Filme

The best Microfilms nennt sich dieses Kurzfilm Portal und versteht darunter Kurzfilme mit einer Länge bis zu fünf Minuten. Zu finden sind einige hundert Filme und dabei eine spezielle Rubrik Animation. Die in der Seite gezeigten Filme sind alle redaktionell ausgewählt. Filmemacher, die ihren Film in der Seite präsentieren möchte, finden unter About Informationen für den Kontakt.

Weiter veranstaltet die Seite auch zwei kleine Wettbewerbe. Der eine Wettbewerb ist der Microfilm of the Month, welcher auf Facebook stattfindet. In der Facebook Seite kann über die aktuellen Filme abgestimmt werden, die dann entsprechend in der Homepage gelistet werden. Der zweite Wettbewerb ist sehr eigen: Zu der sogenannten Challenge wird von der Seite ein Plott bereit gestellt, der für alle Teilnehmer gleich ist. Von Interesse sind dann die unterschiedlichen Bearbeitungen.

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Kostenlose Kinofilme beim Spiegel.tv Film Festival

Spiegel.tv hat ein kleines Film Festival namens Open Fiction gestartet und zeigt acht Kinofilme. Das ganze ist kostenlos im Netz.

Das Festival hat ein besonderes Motto, und zwar geht es im Impro-Filme. Impro ist die Kurzform von Improvisation und ein mehr oder weniger heisser Trend in der Filmszene. Man mag sich wundern, aber es ist tatsächlich ein anerkanntes Genres. Es wird gespielt und dies ohne festes Drehbuch sondern nach einem mehr oder weniger festgelegten Konzept. Der Reiz besteht in Spontaneität und ein besonderer Vorteil in der Einarbeitung z.B. von vor Ort erst vorgefundenen Gegebenheiten. Einige dieser Impro-Filme haben es schon zu hohen Ehren gebracht und auch die bei Spiegel.tv gezeigten Filme sind als solche mitunter durchaus bekannt. Hier der Link zum Festival: Open Fiction

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Kurzfilme bei grosser Auswahl kostenlos

Wer Kurzfilme liebt und gerne kostenlos Online guckt wird shortfil.ms lieben. Bei einer nicht zuviel versprochenen breiten Auswahl bietet dieses Filmportal einiges an Filmen. Die Idee hinter shortfil.ms war die Beobachtung, dass Kurzfilme nicht einfach zu finden sind. So ist das Portal enstanden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besten Kurzfilme zu zeigen.

Und die Macher, die übrigens aus Köln kommen, haben gute Arbeit geleistet, nicht nur bei der Auswahl sondern auch mit der gut navigierbaren Seite. Diese kann über die Auswahl von Genre, Sprache und nach Ländern sowie nach Autor, Darsteller und Filmemacher durchsucht werden. Viel Spass also mit shortfil.ms

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Kurzfilm Portal mit Wettbewerben

Daazo ist ein Kurzfilm Portal zum Filme sehen und mitmachen. Seit sage und schreibe 2006 ist dieses am Start und führt auch Wettbewerbe durch.

Die in der Seite gezeigten Filme sind nach Kategorien sortiert, können zudem auch nach Gruppen, Channels, Tags, Profilen oder Ländern durchsucht werden. Auch Features gibt es. Zudem gibt es eigene Publikationen, die z.B. anlässlich der Berlinale oder anderer grosser Film Festivals aufgelegt werden.

Wer mitmachen will kann seine Filme in das Portal hochladen und darüber ein interessiertes Publikum erreichen oder auch an Wettbewerben teilnehmen. Weitere Informationen gibt es in der Homepage von Daazo.

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Kostenlose Filme

Kostenlos Filme gucken, das geht und geht auch oft. Müssig hinzuzufügen, dass dies auch legal geht. Viewster bietet genau dies wie auch das hierzulande bekanntere Netzkino oder andere Services mit kostenlosen Filmen.

Bei Viewster gibt es sowohl Spielfilme als auch TV Serien zu sehen, daneben ist das Angebot mit Trailern und Star News angereichert. Zum ansehen ist übrigens nichtmals eine Registrierung erforderlich. Die Anmeldung kann aber vorteilhaft sein und ermöglicht zum Beispiel den gemeinsamen Filmgenuss mit Freunden. Auch ansonsten zeigt sich die Plattform recht rege und veranstaltet das Viewster Online Film Fest, bei dem aktuell noch abgestimmt werden kann. Mehr bei Viewster.

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Online TV mit Independent Kurzfilmen

Ein neuer Online TV Service mit Kurzfilmen von Independent Filmemachern ist gestartet, der Name ist reex.tv. Wie lange dieser schon online ist, ist nicht ganz klar, der Hinweis auf ein am heutigen Tage stattfindendes Programm kommt aus dem Social Web und es ist auch nicht klar ob es bereits ein allabendliches Programm gibt. Denn reex.tv ist aktuell noch in der Beta Phase und sucht auf der Crowd Funding Plattform Startnext nach Sponsoren.

Das Konzept ist interessant, reex.tv möchte Independent Filmemachern eine Plattform bieten und hochwertige Filme vorstellen und damit die Chancen erhöhen das diese Filme auch gesehen und gegenüber dem „Dschungel der Videoplattformen“ auch gefunden werden. Auch das ist für sich interessant, technisch, denn der Service arbeitet offensichtlich mit einem eigenen Player und steht damit neben den Video Sharing Plattformen. Damit steht reex.tv zum einen einer grossen Konkurrenz gegenüber, könnte sich aber im Rahmen der andauernden Entwicklung rund um das Smart TV womöglich als eigenständiger Channel etablieren. Das eine wie das andere hätte aber On Demand Charakter, wohingegen reex.tv sein Programm zu festen Zeiten und zwar von 18 bis 24 Uhr ankündigt. Das Programm übrigens ist im Player über das Icon mit den drei Punkten und Strichen einzusehen, weitere Informationen zu dem Service gibt es unter Media in der Homepage von reex.tv.

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