10 Jahre Facebook und 1 Jahr Vine

Facebook ist 10 Jahre alt geworden und hat seinen Nutzern automatisch generierte Videos geschenkt. Meines ist übrigens schön geworden. Bei moderaten Umgang mit den Inhalten ist ein aussagekräftiges Video entstanden. Damit steht anbei bemerkt auch eine ganz neue Form von Software zur Erstellung von Videos bereit, die z.B. für Image Filme genutzt werden kann. Derartige Software ist bereits auf dem Markt. Die Facebook Videos können leider nicht in Webseiten integriert werden, diese Funktion wird dabei nicht angeboten und so bleibt es in Sachen Facebook Geburtstag bei dieser kleinen Ausführung.

Vine, der Microvideo Service von Twitter, feiert das einjährige Jubiläum mit einem Zusammenschnitt der besten Videos. Derartige Compilations, die a la Top Ten auch auf YouTube zu finden sind, erreichen bisweilen hohe Reichweiten. Die seitens Vine erstellte Compilation bringt es auf 18 Minuten und birgt sicher interessante und ungewohnte Einblicke. Ein Bericht zum Einfluss von Vine, das über die Nutzung durch Marken auch den Markt und das Marketing wenn nicht verändert so doch erweitert hat, gibt es in dem Artikel How Vine Has Changed the Video Landscape in Just 12 Months, für die Compilation wurde eine eigene Webseite eingerichtet: A Year on Vine.

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Grosses Geld mit kleinen Videos

Wer dieses Blog regelmässig liest, wird es erraten haben. Es geht abermals um Microvideo und bei dem beschriebenen Boom (Die Twitter App Vine zählt mittlerweile 40 Millionen Installationen, nach den erst Anfang Juli berichteten 13 Millionen Installationen.) ist der Titel sowohl ein guter Aufmacher als auch Teil eines kurzen Status Berichtes zu Microvideo Diensten. Denn wie immer, wo die Nutzer sind dahin gehen auch die Marketer und mit denen kommt das Geld. Dieses geht u.a. an die Vine Stars, die es geschafft haben zahlreiche Follower zu bekommen. Diese erhalten Sponsoring und Product Placement Angebote von 10000 US$.

Grossen Aufwand betreiben auch die Marken selbst. So bringt es Red Bull auf weit über 800000 Instagram Abonnenten und überlässt in Sachen Microvideo nichts dem Zufall. Die Produktion eines aktuellen 15 Sekünder hatte die bemerkenswerte Produktionszeit von zwei Monaten.

Und der Markt ist weiter in Bewegung, wobei mit den YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen zwei Schwergewichte gestartet sind. Diese habe mit dem in April angekündigten Service MixBit einen weiteren und vielversprechenden Microvideo Service gestartet. MixBit hebt sich durch weitere Funktionen hervor, ermöglicht mehreren Video Filmern gemeinsam einen Clip zu erstellen. Wenngleich die Videos an sich nicht wirklich länger sind als die von Vine und Instagram, nämlich 16 Sekunden, so können jedoch mehrere und zwar bis zu 256 Videos zu einer Länge von insgesamt einer Stunde kombiniert werden.

Dies erinnert an neu aufkommende Formate, die neue Tools wie der zuletzt vorgestellte Microvideo Download Service MiroVideoConverter ermöglichen. Denn genau derartige wie von MixBit machbare Kompilationen oder Kombinationen von Videos häufen sich derzeit auf Video Sharing Seiten. Dies wiederum mit grossen Erfolg. Die Compilation „Greatest Vines of 2013“ hat innerhalb von nur vier Tagen drei Millionen Views erreicht.

Schliesslich noch etwas neues von Instagram. Das letzte Update der App beinhaltet eine Video Upload Funktion. Damit müssen Microvideos nicht mehr nur spontan erstellt sondern können auch geplant und editiert werden.

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Twitter startet Mikro Video Format

Irgend etwas muss dran sein an den Mikro Video Formaten, von denen bereits des öfteren an dieser Stelle berichtet wurde. Aktuell hat Twitter offiziell den Service rund um vine (Blog) gestartet, ein von einiger Zeit akquirierten Mikro Video Service. Passend zu Twitter und wie es auch zum Launch im Blog bei Twitter heisst werden damit Tweet ähnliche Posts im Video Format ermöglicht und über die Integration bei Twitter gepostet. Aktuell gibt es diese Funktion als Apps für iPhone und iPad, in Kürze auch für andere Plattformen, womit sicher Android gemeint ist.

Das ganze hat seinen Reiz, analog zu Festivals für ultrakurze Filmen freut sich auch Twitter auf die umgesetzte Kreativität und so wie die Festivals zeigen (und es ist erstaunlich wieviel Film in 30 oder 99 Sekunden passen) kann mit Kreativität viel erzielt werden. Bei Twitter sind es allerdings nur sechs Sekunden und im übrigen zudem Loops, was voraussichtlich eine Vielzahl an Status Updates und eher wenige aber mit Spannung zu erwartende kunstvolle Clips ergibt. Hier der offizielle Blog Post zum Launch von Vine bei Twitter: Vine: A new way to share video.

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