Mikro Video Services Instagram und Vine in heftiger Konkurrenz

Die Geschehnisse um die Mikro Video Services Instagram und Vine werden in der Fachliteratur zu Online Marketing und Internet Video aktuell heftig diskutiert und diese geben sich richtig die Kante. Nachdem vor nicht langer Zeit Twitter den Mikro Video Service Vine eingeführt hat und dieser in kurzer Zeit grosse Beliebtheit erlangt hat, wurde das mittlerweile zu Facebook gehörende Instagram, eigentlich eine Foto Sharing App und mittlerweile der beliebteste Foto Sharing Service, um eine Video Funktion für Mikro Video mit bis zu 15 Sekunden erweitert. Nun zeigen sich diese beiden Services äusserst aktiv, was die weitere stragegische Platzierung betrifft und auch erste Statistiken zu den Auswirkungen des Markteintrittes von Instagram in das Mikro Video Blogging Segment sind erstellt worden.

Die Ausgangssituation zeigt auf den einen Seite die auf Twitter mit etwa 13 Millionen Downloads äusserst beliebte App Vine und auf der anderen Seite Instagram mit etwa 130 Millionen installierten Mobile Apps. Diese grosse Verbreitung von Instagram kann als Vorteil betrachtet werden, wohingegen sich z.B. Google+ noch immer gegenüber Facebook schwer tut (Hierzu im übrigen war kürzlich zu lesen Google+ würde Facebook in wenigen Jahren überholt haben.). Zu den Auswirkungen des Markteintrittes von Instagram macht eine Statistik von Topsy, einem Social Analytics Service, Furore, die einen Kometen ähnlichen Aufstieg der Nutzung der Mikro Video Funktion von Instagram zeigt. Laut dieser (aber noch zu hinterfragenden) Statistik hat Vine in den Tagen des Launches der Instagram Video Funktion sage und schreibe 40% seiner Aktivität verloren. Dieser Trend setzte sich in den nächsten Tagen fort und führte zu einer verbleibenden Aktivität von nur noch gut 30% (s. Vine Withers as New Instagram Video Shares Take Lead on Twitter). In einem anderen Artikel jedoch, It’s time to stop comparing Instagram and Vine using Twitter, bezeichnet Topsy selbst die Statistik als nicht repräsentativ und anhand von Topsy Pro Daten wird dargestellt, dass sich seit dem Launch von Instagram in der Nutzung von Vine wenig bzw. gar nichts verändert hat. So bleibt also in Sachen Statistik vorerst noch weiteres abzuwarten.

Und für die weitere Verbreitung ihrer Services tun die beiden Konkurrenten einiges und oft recht ähnliches. Dabei kann offenbar was die Anzahl der strategischen Partnerschaften Instagram punkten, wobei zu betonen ist das die Partnerschaften explizit der Unterstützung der Instagram Video Funktion gelten. Auf Seiten von Instagram werden drei Partnerschaften zitiert, mit dem Publishing Service Flipboard, Publishing Service Flipboard, mit dem Sharing Service Storify und mit dem Personal Analytics Service Klout. Auch bietet Instagram Features um Videos in Blogs und Webseiten mittels Embedded Video zu integrieren. Gegenüber der zahlenmässigen Überlegenheit von Instagram ist Twitter für Vine ein echter Coup gelungen, eine Partnerschaft mit Amazon über welche Vine Videos künftig auf dem Kindle Fire Reader zu sehen sein werden.

Mikro Video ist also zu einem echten Thema nicht mehr nur für Geeks sondern für all und jeden avanciert, was auch seine Tücken hat wie Instragram aktuell bei einer breit angelegten Spam Attacke feststellen muss. Das Thema Mikro Video jedenfalls entwickelt sich vom Trend zum Mainstream und wird uns künftig an den unterschiedlichsten Stellen begegnen.

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Neues zum Mikro Video Format

Es klang kurios, Twitter hat vor nicht allzu langer Zeit den Mikro Video Service Vine vorgestellt, mit dem kurze Videos von bis zu sechs Sekunden und dann im Loop erstellt werden können. Dabei hatte sich das Thema Mikro Video bereits über andere Services als Trend dargestellt und wie im Artikel beschrieben war wohl auch davon auszugeben das Twitter das Thema und dessen Trend vor dem Launch ausgiebig recherchiert hat. Und so stellt nun auch der aktuelle Artikel Twitter macht seine Microvideo-App in wenigen Monaten zum Hit den Erfolg von Vine heraus, das auf Twitter mittlerweile beliebter ist als der grösste aller Foto Sharing Services Instagram. Instagram wiederum, das mittlerweile zu Facebook gehört, reagiert darauf und wird in Kürze seinen Foto Service um Mikro Video erweitern: Video für Instagram: Facebook beweist, dass es Risikobereitschaft nicht verlernt hat

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Mobile Video App zur Erstellung mehrerer Kameraperspektiven

Es scheint als würde die Erstellung von Videos mit mehreren Perspektiven zu einem Trend Thema werden. Denn nachdem kürzlich die App Switchcam vorgestellt wurde, folgt nun mit vyclone eine weitere App. Beide Apps dienen dem Zweck gemeinsam und mit mehreren Teilnehmern Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven zu erstellen und vereinfachen im Anschluss die Synchronisierung und Erstellung von Videos mit oder aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wenngleich beide Anwendungen denselben Zweck dienen, ist die Funktionsweise bzw. das Ergebnis doch sehr unterschiedlich. Bei switchcam steht dem Zuschauer im Anschluss eine Auswahl an Perspektiven zur Verfügung und es kann zwischen den Perspektiven gewechselt werden. Anders bei vyclone, hier wird aus den einzelnen Perspektiven ein Video erstellt das aus unterschiedlichen Perspektiven besteht. Der Weg dorthin wiederum ist ähnlich und erfolgt über eine Video Editing Software. Sharing Funktionalitäten haben beide Anwendungen, bei vyclone steht für die Teilnehmer am Ende nochmals die Option einen eigenen Remix zu erstellen.

Auch ganz andere Anwendungen ermöglichen die Erstellung von Videos mit unterschiedlichen Perspektiven für unterschiedlichste Zwecke. So Spreecast, eine Video Chat Anwendung auch zur Aufzeichnung von Interviews mit bis zu vier Teilnehmern. Auch mehrere Perspektiven für den Zuschauer bietet die den Video Playern zuzuordnende Anwendung videogram, die im Player einzelne Perspektiven eines Video in Form eines Comic Strip aufbereitet und so den direkten Abruf einzelner Passagen eines Videos ermöglicht. Dann auch die Anwendungen zur Erstellung interaktiver Videos wie Flixmaster, wobei die Perspektiven über das interaktive Storytelling über unterschiedliche Services im Web verteilt sein können. Hier nochmal die beiden Services zum synchronen Filmen und erstellen von Videos, switchcam und vyclone.

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Video Ranking für Vine Tweets

Der Video Advertising und Analytics Service Unruly hat ein Ranking für den Microvideo Service Vine von Twitter vorgestellt.

Der mit Ultraviolet bezeichnete Service stellt Statistiken zur allgemeinen Vine wie auch Sharing Aktivität bereit und ermöglicht über Tabs oben in der Seite den Abruf der Top 100 Videos: Unruly Ultraviolet.

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Twitter startet Mikro Video Format

Irgend etwas muss dran sein an den Mikro Video Formaten, von denen bereits des öfteren an dieser Stelle berichtet wurde. Aktuell hat Twitter offiziell den Service rund um vine (Blog) gestartet, ein von einiger Zeit akquirierten Mikro Video Service. Passend zu Twitter und wie es auch zum Launch im Blog bei Twitter heisst werden damit Tweet ähnliche Posts im Video Format ermöglicht und über die Integration bei Twitter gepostet. Aktuell gibt es diese Funktion als Apps für iPhone und iPad, in Kürze auch für andere Plattformen, womit sicher Android gemeint ist.

Das ganze hat seinen Reiz, analog zu Festivals für ultrakurze Filmen freut sich auch Twitter auf die umgesetzte Kreativität und so wie die Festivals zeigen (und es ist erstaunlich wieviel Film in 30 oder 99 Sekunden passen) kann mit Kreativität viel erzielt werden. Bei Twitter sind es allerdings nur sechs Sekunden und im übrigen zudem Loops, was voraussichtlich eine Vielzahl an Status Updates und eher wenige aber mit Spannung zu erwartende kunstvolle Clips ergibt. Hier der offizielle Blog Post zum Launch von Vine bei Twitter: Vine: A new way to share video.

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Video Community für Video Kommentierung

hapyak ist eine Video Community mit einem interessanten neuen Format, der Option zum einfügen von Kommentaren in Videos und das nicht nur in eigene sondern auch in Videos von anderen.

Wie bei den meisten typischen Video Sharing Communities können Videos aus anderen Video Seiten geteilt bzw. hinzugefügt werden. Ziel bei hapyak ist aber nicht das Sharing allein sondern eben das anfügen von Kommentaren zu einem Video. Dies kann durch eine Person erfolgen, um z.B. ein Video mit Hintergrundwissen anzureichern, oder aber auch durch mehrere Personen, was dann zu einer weiteren Anreicherung mit Informationen oder aber auch zu Diskussionen führen kann. Interessant könnte auch die Nutzung von Diskussionen zur gemeinsamen Gestaltung von Videos sein. Für letzteres wäre es nützlich einen persönlichen nicht öffentlichen Bereich zu haben, wozu bei der in Public Beta befindlichen Seite aber keine Informationen gefunden wurden. So hat der Service sicher interessante Perspektiven und kann sich auch jetzt bereits einiger Beliebtheit erfreuen. Mehr bei hapyak.

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T-Shirt Aufdrucke aus Video Stills

Cap That ist ein typischer Print on Demand Service um Shirts, Tassen und andere Artikel zu bedrucken. Doch hat Cap That eine Funktion die bei anderen Print Services nicht zu finden ist.

Neben Fotos oder Bildern können auch Video Stills, also Szenen aus einem Video, als Vorlage für das Bedrucken verwendet werden. Hierzu besteht eine Upload Funktion für Videos und eine entsprechende Funktion Auswahl und Bearbeitung einer Szene. Zudem besteht auch eine Integration mit dem Video Service Viddy und für Fotos übrigens auch mit der populären Foto App Instagram.

Darüberhinaus ist diese Funktion auch für Fans und zum anderen für Filmemacher interessant. Denn Cap That ermöglicht auch die Bereitstellung von Videos, so dass sich Fans ihre eigenen Merchandising Artikel mit der Abbildung ihrer Lieblingsszenen erstellen können, und das ist ein echtes Novum im Merchandising. Mehr bei Cap That.

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Video Surfboard im Pinterest Stil

Nach der Technologie kommt das Design und wohl kaum ein Social Network beeinflusst aktuell das Design so sehr wie das überaus erfolgreiche Pinterest, das nunmehr auch eine deutschsprachige Oberfläche hat. Nachahmer oder Copycats gibt es bereits viele, nicht nur beim Shopping sondern mit sworly z.B. auch für Musik und ein erstes derartiges Surfboard für Videos wurde jetzt mit clipclock gestartet.

Ob der vielen Funktionalitäten von clipclock muss eigentlich gar nicht auf Pinterest verwiesen werden, bis auf das zeitliche auftreten. Auch könnte in diesem Sinne tape.tv als minimalistisch und der Coup der milliondollarhomepage, in der eine Million Pixel für jeweils einen Dollar verkauft wurden, als erstes derartiges Surfboard noch vor einsetzen der Social Media Bewegung mit ihren Avatar Bildern in ähnlicher Grösse, als eigentlicher Ursprung gesehen werden (Hier eine Seite mit Option zum kostenlosen Eintrag: pixelmarktplatz.de). Doch genug der kleinen Exkursion, die Oberfläche ist zweidimensional, muss gefüllt werden und der Raum tut sich erst in der dritten und wenn nicht durch 3D dann in der interaktiven Perspektive auf. Und dennoch war diese Exkursion wichtig, denn cliplock ist komfortabel und setzt eigene Prämissen.

clipclock bildet in der Homepage Video Thumbnails ab. Bei Klick auf ein Video erscheint das Video in einer eigenen Seite und in moderater Grösse. Anbei erscheinen diverse Sharing Funktionen, ähnliche Videos am Rand und ein Next Button sorgen für einen fortlaufenden Fluss in der Navigation. Ganz sicher ebenfalls ein Plus in der Navigation bietet die Auswahl an Genres, die z.B. bei der Auswahl von Kurzfilm oder Musik Videos einen breiten Überblick über ein Genre verschafft. Um ein spezifisches Thema abzurufen steht eine Suchmaschine zur Verfügung. Technisch ist clipclock als Aggregator zu verstehen und zeigt Videos aus den Video Sharing Portalen YouTube und Vimeo. Durch einfache Eingabe einer Video URL können in diesen Video Portalen hochgeladene Videos auch der clipclock Seite hinzugefügt werden. Nicht schön ist eigentlich nur die Notwendigkeit sich bei Facebook einzuloggen um ein Video anzusehen, die Aufforderung hierzu erscheint bei Klick auf den Play Button. Mehr bei clipclock.

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